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Materialien zum Unterrichtsprojekt BilderLügen
   
 
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AG BilderLügen
     

Beschreibung des Projekts BilderLügen

Zum Lernen mit Computer und Laptopwagen
In einer kurzen Einführung wird erklärt, was beim Arbeiten mit Laptopwagen zu beachten ist und welche Bewertungsmaßstäbe für die Arbeit in Lernpartnerschaften gelten.

Medienkompetenz
Der Begriff Medienkompetenz nimmt eine zentrale Bedeutung für das Projekt ein, da der Umgang mit und das Verständnis für Bildmanipulationen praktiziert wird.

Digitale Fotografie / Sensortechnik digitaler Kameras / Bilddaten / Datenübertragung / Kamera- und Objektiveigenschaften
Die digitale Fotografie bildet die Grundlage für die Erarbeitung eigener Bilddaten seitens der Schüler. Eine kurze Einführung in die Kameratechnik soll die Funktionsweise erläutern. Ein Exkurs über Bildmodi und Datenformate soll den Umgang mit dem Bildmaterial verständlich machen. Zur weiteren kreativen Arbeit sind weiterhin Kenntnisse der Objektiveigenschaften notwendig, die in diesem Abschnitt erworben werden können.

Gestaltung von Schwarzweißfotos Perspektivwechsel
Mit Kenntnis der vorher erworbenen technischen Grundlagen können nun erste kreative Aufgaben gelöst werden. Zunächst soll eine Reduktion auf Schwarzweißfotografie stattfinden, um die gestalterischen Grundlagen auszuloten. Es soll betrachtet werden, welche Wirkung unterschiedliche Objektivbrennweiten auf die Gestaltung von Fotografien haben.

Gestaltung von Schwarzweißfotos Licht und Schatten
Die Wirkung von Licht und Schatten ist ein zentrales Thema für die Schwarzweißfotografie und soll an dieser Stelle vertieft werden. Unter anderem werden einfache Aufbauten für Studiobeleuchtungen mit in der Schule verfügbaren Mitteln erprobt.


Schülerarbeit: Unterschiedliche Wirkung des Porträts durch verschiedenartige Beleuchtung

Gestaltung von Schwarzweißfotos Kamerastandpunkt / Bildformat
Hauptthema dieses Blocks ist die Einnahme unterschiedlicher Kamerastandpunkte und der damit zu erzielenden unterschiedlichen Wirkung.


Schülerarbeit: Unterschiedliche Wirkung des Porträts bei verschiedenartigem Kamerastandpunkt

Bildkomposition
Grundlagen der Komposition werden aufgegriffen und erläutert. Anhand von Übungen werden verschiedene Kompositionsmöglichkeiten erprobt.

Andreas Feininger / Wie man Bewegung festhält / Wie man Kunstlicht benutzt / Wie man ein Bild beleuchtet / Beleuchtungsübungen zur richtigen Wiedergabe von Oberflächenstrukturen / Eine Ansichtssache / Bildaufbau
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit einem Exkurs zu Andreas Feiningers Fotolehre, die Aspektweise vermittelt wird. Dabei werden vorher gelernte Elemente wiederholt und neu beleuchtet.

Die Horizontlinie / Der goldene Schnitt
Dieser abschnitt ist eine Ergänzung zu den vorherigen Kompositionsübungen.

Scantechnik / Herstellung digitaler Bilddaten mittels Scanner / Geeignete Vorlagen / Problemfälle / Voreinstellungen für das Scannen von Druckerzeugnissen und Fotos (Strich, Graustufen, Farbe) / Scanablauf
Durch das Scannen können Bilder digitalisiert werden, die nicht als Daten vorliegen, um daran Bildbearbeitungen/-manipulationen durchführen zu können. In diesem Abschnitt werden Tipps und Tricks zum Scannen vermittelt.


Schematische Darstellung: Beim Scannen gedruckter Vorlagen entsteht durch Überlagerung zweier unterschiedlicher Raster häufig ein Moiré-Muster.

Digitale Bildbearbeitung – The Gimp
Für die Nutzung im schulischen Unterricht bietet sich die Nutzung des Freeware-Bildbearbeitungsprogramms "The Gimp" an, das über alle notwendigen Funktionen verfügt und sich kaum vor den entsprechenden professionellen Tools verbergen muss. In den kommenden Wochen soll eine intensive Auseinandersetzung mit den wichtigsten Funktionen des Programms stattfinden, um am Ende des Projekts umfangreiche und komplexe Bildbearbeitungen durchführen zu können.

Programmoberfläche / Werkzeugleiste
Zur Nutzung des Programms ist es notwendig, sich mit der Programmoberfläche und insbesondere mit der Werkzeugleiste und den Werkzeugfunktionen auseinanderzusetzen.

Bildmodi
Es soll an dieser Stelle geklärt werden, wie mit den verschiedene Bildmodi umzugehen ist und welche Besonderheiten beim Umgang mit den Bilddaten zu beachten sind.

Transformationswerkzeuge
– Dateien spiegeln, drehen, zuschneiden, Größe ändern, verzerren

An dieser Stelle finden die ersten grundlegendsten Bild(vor)bearbeitungen statt.

Auswahlwerkzeuge
– Rechteck / Ellipse / Frei Hand+Lasso / Zusammenhängender Bereich+Zauberstab / Nach Farbe auswählen+Farbbereich / Umrisse des Bildes wählen / Kombination der Auswahlwerkzeuge / Weiche Auswahlkanten

Bei der Bildbearbeitung muss der Auswahltechnik ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn schließlich handelt es sich um Pixelorientierte Manipulationen, die sich immer nur auf vorher festgelegte Bildbereiche beziehen.

Farbwerkzeuge – Bildkorrekturen mittels Gradationskurven / Funktionsweise der Gradationseinstellungen
Optimierungen hinsichtlich Farbe, Helligkeit und Kontrast sind für gescannte Bilddaten beinahe selbstverständlich. Aber auch für digitale Fotos ist eine Korrektur hinsichtlich dieser Faktoren meist sinnvoll.

Gegenseitig Porträts fotografieren
Nachdem die grundlegenden technischen Hintergünde geklärt sind, können nun eigene Porträts nach vorher festgelegten Gütekriterien angefertigt werden.

Gesichtsproportionen bestimmen / Proportionstabelle
Proportionsverhältnisse des eigenen Porträts berechnen
In diesem Übungsblock wird eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Porträt thematisiert. Die Projektteilnehmer messen ihre Gesichter gegenseitig aus und vergleichen ihre Gesichtsproportionen mit verschieden Gemälde-Porträts.

Gesichter spiegeln – rechte vs. linke Hälfte
Diese Übung zur Anwendung der Grundfuktionen hinsichtlich Bildtransformation soll gleichzeitig der Erkenntnis dienen, dass menschliche Porträts nur in der Idealvorstellung symmetrisch sind. Der Normalmensch besitzt zwei mehr oder weniger voneinander verschiedene Gesichtshälften.

Manipulation von Porträts – Gesichtsverjüngung
Mittels Stempel und anderen Retuschewerkzeugen sollen die Projektteilnehmer aus einem vorgegebenem Porträt die Altersspuren (Falten, Flecken etc.) entfernen.

Manipulation von Porträts – Gesichtsalterung / Gesichtsverfemdung
In einer weiteren Retusche-Aufgabe sollen die Altersmerkmale eines Gesichts verstärkt werden und ein Porträt so subtil verändert werden, dass die Manipulation erst auf den zweiten Blick auffällt.

Gesichtsauslöschung und -übermalung:
Aziz + Cucher vs. Arnulf Rainer

Die Auseinandersetzung mit kontemporären Künstlern ist Bestandteil des Projekts und soll in diesem Fall der Vorbereitung einer eigenen Porträtserie zum Selbst dienlich sein.


Verbesserung der Farb- und Grauwertskala (Kontrast, Helligkeitsverteilung) durch Anpassen der Gradationskurven

Werkzeuge und Funktionen zur Bildmanipulation
– Werkzeuge, Werkzeugspitzen und Funktionen / Der Stempel

In dieser Unterrichtseinheit soll der grundsätzliche Umgang mit den elementarsten Bildbearbeitungstechniken erelrnt werden. Insbesondere sollen die Fragen geklärt werden, welche Werkezuege sich für welche Arbeitszwecke einsetzen lassen, und wie man die Werkzeuge für diese Zwecke optimiert einsetzen kann.
Als klassisches Retuschewerkzeug steht der Stempel zur Verfügung. Das Benutzen des Stempels steht im Zentrum mehrer Übungen zur Bildretusche und -manipulation.

Bildebenen / Arbeiten mit Ebenen
Die Ebenentechnik dient dazu, einzelne Bildelemente miteinander in Kombination zu bringen und komplexere Kompositionen in Collagetechnik anzufertigen. Zu dieser Technik werden im weiteren Projektverlauf auch praktische Übungen durchgeführt (z.B. die Übung "Gesichtspuzzle").

Filter
Die umfangreichen Filter der Bildbearbeitungsprogramme sollen nicht besonders thematisiert werden. Eine Auseinandersetzung der Schüler und Schülerinnen mit diesen Funktionen ist dennoch erwünscht, um die Erkenntnis zu gewinnen, dass nur wenige Filter ihre kreativen Versprechungen halten. Meist ist schnell sichtbar, dass lediglich Algorithmen die Bilder gleichartig verändern und wenig kreativer Spielraum bei der Benutzung bleibt.

Praktische Übungen zum Thema Porträt
– Analyse von Porträts / Porträt puzzeln

Nach einer theoretischen Auseinandersetzung mit Proportionsgesetzen für Porträts, nähern sich die Schüler und Schülerinnen spielerisch der Rekonstruktion eines manipulierten Gesichts an. Die Übung dient einerseits der Auseinandersetzung mit Proportionsgesetzen, aber auch der Asueinandersetzung mit der Ebenentechnik.

Subjektives Porträt / Variante Subjektives Porträt: Cindy Sherman (*1954) und der Begriff des Selbstporträts
Unter dem Thema "Wie ich (nicht) gerne wäre" fertigten die SchülerInnen im ersten Übungsblock bearbeitete Porträts, in denen sie durch Merkmale in ihr Porträt retuschierten, die sich sich entweder wünschten oder die ihnen zuwider waren. Lösungen waren beispielsweise duplizierte Gesichtsteile (etwa ein überflüssiges Auge) oder Verzerrungen einzelner Gesichtsteile und -proportionen. Unter dem Titel "Ich in den Häuten anderer" schlüpften sie in andere Rollen und Identitäten, entweder durch entsprechende Requisiten und Inszenierung, durch eine Retusche der Bilder oder durch eine Kombination aus beiden Techniken. Die Ergebnisse zu dieser Aufgabenstellung waren besonders beeindruckend und zeugten von dem Aufwand, den einige der Schülerinnen in die Lösung steckten.

Ergänzung der Bildumgebung: Diane Arbus (1923–1971)
Ausgehend von vorgegebenen Porträt-Motiven haben die SchülerInnen durch digitale Bildmontage Figuren der Fotografin Diane Arbus in neue Umgebungen gesetzt. Dabei dienten als Hintergrund entweder eigen Fotografien, recherchierte Bilder aus dem Internet oder andere Bilder Diane Arbus'. Einigen SchülerInnen gelang es sogar, die Schwarzweißfotografien in farbige Bilder umzusetzen.

Porträt-Werbebotschaft
Die Gestaltung eines Werbeplakats zu einem Phantasiepordukt, einer Phantasiepartei oder einem existierenden Produkt dienten einerseits der Zielgruppenerforschung von Werbeprodukten; andererseits sollte eine sinnvolle Kombination von Text und Bild arrangiert werden. Einige Ergebnisse genügen durchaus professionellen Ansprüchen!

Bedeutungsverschiebung durch Bildmanipulation/
Satirische Bildmontage

Durch Kombination gegensätzlicher oder widersprüchlicher Bildelemente erschufen die Schülerinnen satirische Aussagen, die sich mit poplitischen Themen - zum Teil auch sehr zeitaktuell - befassten.

Fotografische Übersetzung von Texten
Die Übersetzung lyrischer Texte galt als eine der komplexen Spitzen des Projekts, weshalb sie auch ziemlich am Ende der Projektzeit anberuamt wurde. Zu diesem Thema wurden nur wenige Arbeiten fertiggestellt, da es sich um eine Wahlaufgabe handlete, die relativ aufwändig war. Die Wenigen fertig gestellten Ergebnisse zeugen jedoch von großer gestalterischer Sicherheit.

Projektions-Porträt
Alternativaufgabe zum vorgenannten Themenkomplex. Mittels Laserporjektor projizierten die SchülerInnen Fotos und Grafiken auf ihre Gesichter, und erstellten Fotografien von diesen Projektionen. Besonders interessante Effekte entstanden bei der Kombination verschieder Gesichter oder verschiedener Ansichten von Gesichtern, die dann opptzisch mtiteinander verschmelzen.


Einsatz auf dem Schulhof: Erzeugen einer geeigneten Lichtsituation
für die Porträtfotografie






     
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